Photo: Patrick Leo
Weltorchester Bremen
„We have a dream…….,“ motivierten sich alle Beteiligten am „Weltorchester“- Projekt in den Wochen der Vorbereitung auf das große Konzert immer wieder. Denn es war eine gigantische Arbeit in kurzer Zeit zu leisten, um diesen Traum in die Wirklichkeit zu überführen. Die Jugendlichen aus Peru, Bolivien und Tunesien reisten nach Bremen, die Bremer bereiteten ihnen einen grandiosen Empfang, luden sie ein, in ihren Familien zu wohnen und Alle gaben ihr Allerbestes in den Proben für das Konzert am 16. Mai im Forum des Zech- Towers. Bei allem Einsatz kam der Spaß nie zu kurz: Besuch im Rathaus und bei Werder Bremen, Grillparty, chillen an der Weser und viele spontane Begegnungen im kulturellen Austausch formten eine begeisterte Gemeinschaft. Das komplett ausverkaufte Konzert, in dem im 2. Teil die 3. Sinfonie von Ludwig van Beethoven aufgeführte wurde, erntete Beifallsstürme. Auch Dank der Großzügigkeit der Sponsoren, konnte dieses Projekt, gewachsen aus dem Gedanken der Völkerverständigung und dem Glauben an die weltumspannenden Kraft der Musik so erfolgreich und glücklich realisiert werden.
Musikschule Bremerhaven
Seit mehr als 50 Jahren ist die Jugendmusikschule Bremerhaven eine erfolgreiche kommunale Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ihr Ziel ist es, die Freude am Musizieren zu wecken und dabei zu helfen einen eigenen technischen, musikalischen und stilistischen Leistungsanspruch zu entwickeln.
Mit unserer Förderung konnten wir etwa 200 Kindern ein Instrument zur Verfügung stellen. Zu sehen ist ein Foto der Instrumentenübergabe im November 2021 an die drei 6. Klassen der Humboldtschule Bremerhaven.
Requiem für Syrien
Der Dirigent und Komponist George Alexander Albrecht (*1935 in Bremen + 2021 Gut Achberg) schrieb 2015 unter dem Eindruck des Krieges in Syrien eine Kantate betitelt „Himmel über Syrien“. Die Dresdner Philharmoniker beauftragten ihn daraufhin, daraus ein größeres, symphonisches Werk zu machen. Die Uraufführung des „Requiem für Syrien“ fand 2018 in Dresden statt. Eine Bremer Initiative bestehend u.a. Die Bremer Philharmoniker, Der Bremer Domchor, Die Philharmonische Gesellschaft Bremen und Die St. Petri Domgemeinde machte es sich zur Aufgabe, das Werk aus Anlass des 85. Geburtstages des Komponisten unter seiner Anwesenheit in Bremen aufzuführen. Die Corona- Pandemie verhinderte leider bisher die Durchführung. Allerdings halten alle Beteiligte auch nach dem Tod des Komponisten an dem Vorhaben fest. Die Botschaft ist hoch aktuell und die Aufgabe von Kunst und Kultur brennend relevant, sich den Bedrängnissen und Konflikten in der Welt zu stellen und künstlerisch hör- und sichtbar werden zu lassen.